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Keine Roaming-Gebühren in der EU

Die Europäische Union hat dies erfolgreich durch die Einführung von Preisobergrenzen und später durch die vollständige Abschaffung der Roaming-Gebühren für ihre Bürgerinnen und Bürger umgesetzt. Im Gegensatz dazu erweist sich der schweizerische Ansatz, der vor allem auf verbesserte Verbraucherinformationen und die Eigenverantwortung der Mobilfunkanbieter setzt, als unbefriedigende Lösung des Problems.

Bilaterale III – mit oder ohne Roaming-Abkommen

Auch wenn das Thema Roaming ein wichtiges und drängendes Problem darstellt, ist es letztlich ‘nur’ Teil einer übergeordneten Herausforderung der Schweiz. Noch immer befinden wir uns in einem Zustand, in dem alte Abkommen mit der EU zunehmend erodieren und man sich auf neue nicht – oder noch nicht – einigen kann. Das scheint sich nun zu ändern. In Kürze wird der Bundesrat ein Verhandlungsmandat verabschieden. Um ein Abkommen zum Roaming in die Verhandlungsmasse aufzunehmen, müsste er das in den Sondierungen geschnürte Paket aus Binnenmarktabkommen und Kooperationen öffnen. Die Präsidentin der Handelskammer Beider Basel (HKBB) weiss, dass das ziemlich sicher nicht passieren wird, weil es sonst zu Verzögerungen in den Verhandlungen kommen könnte. Als grosse Verfechterin des bilateralen Weges freut sie sich über die Fortschritte, die im Europadossier passieren, auch wenn das bedeutet, dass eine Lösung in Sachen Roaming noch etwas auf sich warten lässt.


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von Elisabeth Schneider-Schneiter 15. Februar 2025
So können Sie aktiv werden!
von Elisabeth Schneider-Schneiter 3. Februar 2025
Pressemitteilung - 03/02/2025 Nach reiflichen Überlegungen habe ich mich entschieden, nicht für den Bundesrat zu kandidieren. Die Weiterführung meiner Aussen- und Wirtschaftspolitik steht dabei im Vordergrund. Ich sehe mich in der Verantwortung, mich weiterhin im Parlament und mit meinen Mandaten für eine starke Wirtschaft und eine offene und vernetzte Schweiz sowie für eine humanitäre internationale Zusammenarbeit zu engagieren. Mit dem Zuger Regierungsrat Martin Pfister steht ein Kandidat zur Verfügung, welcher sich nicht nur für diese Ziele einsetzt, sondern auch langjährige Exekutiverfahrung und hohe Expertise im Bereich Sicherheit und Armee einbringt. Damit ist gemeinsam mit Bauernpräsident Markus Ritter ein ausgewogenes Ticket zuhanden der Bundesversammlung gewährleistet. Natürlich fehlt auf diesem Ticket eine Frau. Umso mehr ist die Mitte gefordert, bei der Besetzung von Spitzenpositionen der Mitte künftig frühzeitig und nachhaltig Frauen zu berücksichtigen. Elisabeth Schneider-Schneiter, Nationalrätin Mitte Basel-Landschaft Kontakt: Elisabeth Schneider-Schneiter 079 702 86 64
von Elisabeth Schneider-Schneiter 27. Oktober 2024
Jetzt geht es beim EU-Poker ums Eingemachte.
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